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Die Permakultur-Baumschule

"Was ist eine Permakultur-Baumschule?" werden Sie jetzt fragen. Das ist eine Baumschule, in der die Pflanzen nach Permakultur-Grundsätzen produziert werden.

 

Aber was ist Permakultur?

 

Permakultur ist grundsätzlich ein Planungsinstrument, das darauf abzielt, möglichst sparsam mit den verfügbaren natürlichen Ressourcen umzugehen. Permakultur fordert:

  • schonendsten Umgang mit der Natur
  • Vermeidung von jeglichem Abfall und Umweltverschmutzung
  • Optimierung einer ökologischen Kreislaufwirtschaft

 

Permakultur muß jeder für sich etwas anders definieren - je nach den natürlichen Gegebenheiten seiner Umwelt. Was bei dem einen funktioniert, muß bei dem anderen noch lange nicht gelten.

 

Bevor man jedoch mit Permakultur beginnt, muß man sich eingehend mit dem System beschäftigen. Man muß es wirklich geistig verstehen und auch akzeptieren. Permakultur erfordert letztendlich ein völlig neues Naturverständnis. Hat man es geistig vollzogen, ist eine detaillierte Planung mit einer klaren Zieldefinition unerläßlich.

 

Erst nach all diesen Schritten kann man sich an die Umsetzung herantasten. Man muß sich aber auch darüber im Klaren sein, worauf man sich dabei einläßt: eine korrekte Umsetzung erfordert die Bereitschaft, sich ständig mit dem System zu beschäftigen, ständig zu beobachten und ständig weiterzulernen.

 

Es muß natürlich vor allem am Beginn (die ersten 2-3 Jahre) in die richtige Richtung gehegt und gepflegt - ja Permakultur gelebt - werden.

 

Entwickelt hat das System der Australier Bill Mollison, der dafür auch den Alternativen Nobelpreis bekommen hat. Mehr über ihn - und auch über Permakultur allgemein - erfahren Sie auf der Homepage von Permakultur Austria.

 

Für die Arbeit in unserer Baumschule gelten vor allem ökologische Permakultur-Grundsätze:

 

  • Produktion in Kreislaufwirtschaft
  • möglichst geringer Einsatz von Maschinen
  • minimalste Bodenbearbeitung
  • ganzjährig begrünte Flächen
  • die Bodenbegrünung verhindert gleichzeitig Erosion und das Auswaschen von Nährstoffen
  • diverse Untersaaten fördern die Humusbildung und das Bodenleben (Mikroorganismen)
  • kein Einsatz von chemischen oder synthetischen Düngemitteln, keine chemische Schädlings- oder Unkrautbekämpfung
  • gezielte Tierhaltung zur natürlichen Schädlingsbekämpfung, sinnvolle Grünflächenbeweidung, Düngung der Mikroorganismen (bei uns wird der Boden "gefüttert", nicht die Pflanze), ausgezeichnete Fleischproduktion
  • Vielfalt statt Einfalt, d.h. es gibt keine Monokulturen, Pflanzen stehen so nebeneinander, daß sie sich gegenseitig fördern (Ernte in verschiedenen Produktionsebenen: Baum - Strauch - Krautschicht - Tiere)
  • Schaffung von speziellen Symbiosen (Tier, Pflanze, Boden)
  • Schaffung eines Kleinklimas und Optimierung der Standortressourcen (Wind, Regen, Sonne, Kälte, ...)
  • Mischkultur bedeutet aber auch, daß die Pflanzen nicht so anfällig für Schädlinge werden

 

Ökologie und Ökonomie sind uns äußerst wichtig -

daher der Firmenname Ökoplant.

 

Ziel muß sein, mit einem möglichst minimalen Aufwand einen größtmöglichichen, vielfältigen Ertrag zu erwirtschaften, ohne jedoch das Bodenleben zu vernichten und die Ressourcen des Bodens auszubeuten.

Das Wichtigste ist: die Natur zu beobachten und von ihr zu lernen.

 

Wir möchten alle Interessierten dazu ermuntern, sich mit diesem spannenden Thema zu beschäftigen. Hat man einmal begriffen, um was es wirklich geht, steht dem eigenen kleinen Paradies nichts mehr im Weg.

Wir helfen Ihnen übrigens gerne, Ihre Permakultur zu verwirklichen (Zielfindung - Planung - Ausführung - Begleitung).

 

 

 

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