Streng und formal Der Französische Barockgarten ist eine Weiterentwicklung des Italienischen Renaissancegartens. Allerdings gibt es einen grundlegenden Unterschied: die Italiener versuchten, die Natur in den Garten zu holen, indem sie die Landschaft in die Gartengestaltung mit einbezogen, die Franzosen hingegen waren fast schon "naturfeindlich" eingestelllt und versuchten, die Natur zu beherrschen. Das äußerte sich in den strengen Schnittformen, mit denen die Natur unter Kontrolle gehalten wurde.
Die berühmtesten Anlagen sind wohl die Gärten von Versailles und Vaux-le-Vicomte. Französische Barockgärten hatten ein Ziel: die Macht ihrer Besitzer zu demonstrieren. Mächtige Blickachsen, die mitten durch das Schloss führen, von hohen Bäumen gesäumte Alleen, große Wasserbecken mit pompösen Wasserspielen, Broderie-Parketts und Arabesken aus Buchsbaum, Kanäle und große Rasenflächen finden sich in allen diesen Anlagen. | |

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